Die chthonische Stadt animierter Dokumentarfilm

Mit der Gründung der Stadt Odessa 1794 begann man, unter der Stadt Gestein abzubauen, um Baumaterial zu gewinnen. Dabei entstand ein viele Hundert Kilometer umfassendes labyrinthartiges Netz. Im 19. Jahrhundert haben die Bergarbeiter an vielen Wänden Zeichnungen hinterlassen. Unter Häusern dienten die Hohlräume als Vorratskeller, Verbindungsgang oder Depot für Schmuggelware. In Kriegen versteckten sich unter der Erde Zivilisten, Partisanen und Deserteure. Heute verbringen vor allem Speläologen und Abenteurer Zeit in den Katakomben. In den Erzählungen fließen Fakten, eigene Mythen und Erfahrungen zusammen, wie auch die Bilder aus dem unterirdischen Raum mehrere Ebenen von Realem bis Vorgestelltem durchdringen.

Ich danke herzlich dem DAAD für die Förderung des Projektes, sowie auch allen Helfern und Führern, die den Film möglich gemacht und mich durch das unterirdische Odessa geleitet haben. Besonderen Dank an: Prof. K.K. Pronin (ONU), Dr. A. Krasnozhon, Ruslan Smeshshuk (ATV), Dmitrij Dokunov (ATV), Zhenja Karteljan, Aleksandr Samorukov, Sergej Saltison, Prof. Shevshshuk (ONU), Zhenja Romanov, Zhenja Mishshenko, Igor‘ Grek, Aleksandr Chubar, sowie die Mitglieder des speläologischen Klubs Poisk.